Wie wirkt eine Familienaufstellung?
Eine Familienaufstellung machen heisst: Das innere Thema, das Sie beschäftigt und belastet, mit Hilfe von Personen aufstellen lassen und dadurch sichtbar machen. Eine Familienaufstellung zeigt anschaulich das Thema oder die Frage, die Sie haben, und führt zu deren Ursachen und Hintergründen.
Mit einer Familienaufstellung können unbekannte Zusammenhänge aufgedeckt werden, um das Thema anders zu verstehen.Eine systemische Familienaufstellung machen heisst: Eine neue Sichtweise zu Ihrem Thema bekommen. Dadurch lässt sich ein belastendes Thema verändern und lösen.
Themen der Familienaufstellung:
Es gibt viele Themen, für die eine Familienaufstellung eine Hilfe sein kann:
- Berufliche Entscheidungen
- Veränderungen innerhalb einer Beziehung
- Konflikte in der Partnerschaft oder in der Herkunftsfamilie
- Selbstvertrauen, Selbstwertgefühl
- Den Platz im eigenen Leben nicht finden
- Sich ausgestossen fühlen
- Sinnlosigkeit, Energielosigkeit
- Kinder, Patchworkfamilien
- Einsamkeit
- Angst, Eifersucht
- Süchte
Durch eine Familienaufstellung lernen Sie die Herkunft und die Ursachen eines schwierigen Themas kennen und finden neue Wege, wie Sie damit umgehen können. Das Ziel der Familienaufstellung ist immer, von einer Belastung frei zu werden.
Wie arbeitet die Familienaufstellung?
Die Familienaufstellung ist eine sehr spezielle, sorgfältige Therapie-Methode. Speziell, weil diese Methode auf der unbewussten Ebene arbeitet und trotzdem sehr klar ist. Sorgfältig, weil wir bei der Familienaufstellung nicht-wertend arbeiten und jedem Thema und jedem Schicksal mit viel Respekt begegnen. In der Familienaufstellung werden keine Schuldigen gesucht und niemand beurteilt oder verurteilt. Das, was innerlich wirkt, wird im Raum aufgestellt, von Stellvertretern dargestellt. Der Klient /die Klientin, der/die eine Familienaufstellung machen lässt, schaut zu und bekommt dadurch eine neue Distanz zum Thema. Das, was innerlich wirkt, wird nicht nur dargestellt, sondern auch ausgesprochen. So sagt zum Beispiel ein Sohn, der vor seinem Vater steht: „Du hast mir so gefehlt!“. Oder beispielsweise sagt eine Tochter, die viel zwischen den streitenden Eltern vermittelt hat: „So viel habe ich versucht, zwischen euch zu vermitteln, damit ihr wieder Frieden habt. Das hat mich belastet. – Jetzt lasse ich eure ganzen Beziehungsthemen bei euch. Sie gehören nicht zu mir!“
Die Familienaufstellung ist eine Hilfe, um sich von einem belastenden Thema besser abzugrenzen und dadurch freier zu werden.
Die Teilnahme an einer Familienaufstellung
Es gibt zwei Arten von Teilnahme an einer Familienaufstellung:
Viele Leute nehmen zuerst mal ohne eigene Aufstellung an der Familienaufstellung teil, um die Methode kennen zu lernen. Sie können dabei nur zuschauen, oder nach Wunsch auch als Stellvertreter/in eine Rolle übernehmen. Das braucht keine speziellen Vorkenntnisse.
Teilnehmer, die eine eigene Familienaufstellung planen, bereiten sich ein paar Wochen vor dem Seminar in einem Vorgespräch mit mir auf ihre Aufstellung vor.
Wer leitet die Familienaufstellung?
Etwa alle 6-8 Wochen führe ich in Bern eine Familienaufstellung durch, jeweils samstags. Die Teilnehmerzahl sind ca. 14 – 20 Personen.
Ich, Albert Pfister, bin dipl. Psychologischer Berater und Paartherapeut, seit über 20 Jahren selbständig, mit eigener Praxis in Bern und in Kreuzlingen.
Mit dem Leiten der Familienaufstellung habe ich seit vielen Jahren Erfahrung. Die Aufstellungsarbeit ist eine wertvolle Ergänzung zur Einzel-Beratung und zur Paartherapie, wird aber auch von Leuten besucht, die sonst keine Erfahrung mit Therapie haben.
Das könnte Sie auch interessieren:
- Eheberatung Ostschweiz: Hier finden Sie Hilfe
- Die Familienaufstellung: Zusammenhänge verstehen und Blockaden lösen
- Paartherapie: Geben Sie sich eine Chance
- Die Arbeitsweise der Ehetherapie
- Paartherapie im Thurgau: Ergreifen Sie Chancen
- Paartherapie Ostschweiz: Änderungen beginnen im Kleinen
- Paartherapie online: Per Skype und Telefon eine Hilfe für Paare




