Albert Pfister dipl. p.o. Psychologe
Praxis für Prozessorientierte Psychologie

Thunstrasse 113, 3006 Bern.      Tel.: 031 351 16 26




Paartherapie hilft:

  • den Mann / die Frau wieder besser zu verstehen

  • zu einer neuen Kommunikation ohne Vorwürfe zu finden

  • wieder neue Liebe für die Frau / für den Mann zu empfinden

  • Klarheit in die Beziehung zu bringen

  • eine anstehende Entscheidung zu fällen


Themen...

Häufige Paartherapie-Themen für Männer:
Klarheit gewinnen. Mehr Selbstsicherheit und Stärke finden. Die eigenen Gefühle und Bedürfnisse besser kennen lernen und ausdrücken können. Mehr Verantwortung übernehmen und in der Beziehung vermehrt die Initiative ergreifen. Für die Bedürfnisse der Partnerin offener sein.

 

Häufige Paartherapie-Themen für Frauen: Sich über die eigenen Gefühle zum Partner und zur Beziehungssituation klar werden. Etwas Kontrolle loslassen, mehr Verantwortung abgeben. Direkter kommunizieren. Das Vertrauen zum Mann wieder aufbauen. Mehr an den Mann anlehnen können und mehr Hingabe spüren.

Falls IHR Thema nicht dabei ist...
heisst das nicht, dass Sie bei mir nicht am richtigen Ort sind. Das sind die Themen, die am häufigsten vorkommen. Aber jede Beziehung hat ihre eigene Geschichte und ihre eigenen Themen, und ich bin offen für IHR persönliches Beziehungsthema.

Aus dem Interview...


Welche Probleme haben die meisten Paare, die zu Ihnen kommen?

Die Ursache der meisten Beziehungsprobleme ist mangelnde Kommunikation. Zu lange hat man zugewartet, um ehrlich miteinander zu reden. Dann stirbt die Liebe langsam ab.

Eine gute Beziehung braucht ebenso Arbeit und Pflege wie ein Haushalt. - Ein anderes Phänomen sind Paare, die sich nur noch streiten und aus dem Streit nicht mehr herauskommen.



Wie können sie in so einem Fall behilflich sein?

 

● Kommentar zu diesen Fotos: ganz unten

Ich versuche zu zeigen, wo ein Vorwurf an den Beziehungspartner übertrieben oder nicht der Situation angepasst wirkt.

Da sind immer alte Muster und Verletzungen im Spiel, die mehr mit der Kindheit oder einer früheren Beziehung zu tun haben als mit der aktuellen Beziehungssituation.


Paaren, die aus dem Argumentieren und Diskutieren nicht heraus kommen, versuche ich zu zeigen, wie sie mehr aus dem Herzen heraus reden und antworten könnten.

 

Wie lange dauert eine Paartherapie?

Meistens tritt schon nach 3 - 4 Sitzungen eine deutliche Verbesserung des Gesprächs der beiden ein, und das Paar fühlt sich wohler und entspannter.
Es gibt Paare, die dann mit der Therapie aufhören, weil ihre Beziehung schon etwas profitiert hat und arbeiten dann "mit den neuen Werkzeugen" allein weiter.

 

Andere Paare bleiben noch länger dran. Sie gehen mit ihrer "Arbeit an der Beziehung" noch mehr in die Tiefe und lassen sich darin von mir noch länger unterstützen.

 

Können Sie denn als Mann die Seite der Frau verstehen?

Ja, meistens schon. Für mich ist das Wichtigste in der Arbeit mit einem Paar, beide Seiten zu verstehen, beide in ihren Anliegen zu unterstützen und unparteiisch zu sein.


7 Beispiele von Beziehungssituationen am Anfang der Therapie:


1. Unverheiratetes Paar, das nicht zusammen wohnt: Sie will mit ihm Kinder, er kann sich nicht entscheiden. Er hat Angst, es könnte eine falsche Entscheidung sein.

2. Ehepaar: Sie ist Hausfrau und Mutter einer 7-jährigen Tochter. Sie hat zuwenig soziale Kontakte und fühlt sich beruflich nicht ausgefüllt. Ihre Unzufriedenheit drückt sich unter anderem in Perfektionismus und Nörgelei im Haushalt aus.
Er ist zwar bereit, sie bei der Suche einer Teilzeitstelle zu unterstützen, aber mit seinen Hilfs-Angeboten ist er so unzuverlässig, dass sie ihr nichts bringen. Ausserdem lässt er sie immer wieder spüren, dass „SIE ein Problem hat, und nicht er“. Die beiden streiten sich sehr oft.

3. Er hat gesundheitliche Probleme und fühlt sich am Arbeitsplatz unwohl. Er hat Angst, die Stelle zu verlieren. Die finanzielle Verantwortung für die Familie bedrückt ihn. Er schläft schlecht und ist zuhause ausgebrannt und lustlos.
Sie hat Kindererziehung, Haushalt und ihre Teilzeitstelle gut im Griff, aber vermisst einen Mann, an den sie sich auch einmal anlehnen könnte.

4. Kinderloses Paar, beide berufstätig: Er leidet darunter, dass seine Partnerin fast nie mehr Lust hat, mit ihm zu schlafen. Am Anfang der Beziehung hatten die beiden eine schöne und befriedigende Sexualität. Sie weiss auch nicht, was los ist. Sie empfindet einfach keine Lust mehr. Hie und da etwas kuscheln, mehr möchte sie nicht.

5. Junges Paar, zwei kleine Kinder: Er hat alte Schulden in die Ehe gebracht. Sie hilft mit, die Kredite abzuzahlen und hat die Kontrolle über die Finanzen übernommen. Obwohl die beiden sehr wenig Geld zum Leben haben, hat er immer wieder Kauflust-Anfälle, was viel Streit auslöst.

 

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6.
Sie hat sich in einen anderen Mann verliebt. Er war ahnungslos und ist aus allen Wolken gefallen. Um ihre Ehe nicht zu verlieren, beschliesst sie, den Freund nicht mehr zu treffen und mit ihrem Mann eine Therapie zu machen. Im Lauf der Gespräche wird klar, wie viele Missverständnisse und wie viel Unausgesprochenes zwischen beiden liegt.

7. Er stürzt sich in die Arbeit und ist für seine Frau kaum mehr ansprechbar. Sie fühlt sich von ihm verlassen und beginnt heimlich zu trinken. Das älteste der drei Kinder hat ernsthafte Schulprobleme. Der Hausarzt der Familie empfiehlt den beiden, sich therapeutische Hilfe zu holen.

 

Inserat in BUND und Berner Zeitung 2008 - 2009

 

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Kommentar zu den Paartherapie-Fotos:

Das Paar auf den Farbfotos dieser Seite sind keine echten Klienten,
sondern Freunde von mir.

Die beiden kannten sich vorher nicht, und das Spezielle daran ist,
dass bei diesem Foto-Termin ihre Liebesgeschichte begann...